Es tut mir auch Leid, dass das Niveau meines Schreibstils regelmäßig und konstant mit der Zahl meiner Leser sinkt. Es tut mir Leid, dass ich nicht mehr schreiben kann.
Vorgestern saß ich mit meiner Ma in der Küche, so etwa 3 Stunden und hab geredet. Sie ist aus Hamburg zurückgekommen, von der Beerdigung und hatte ne 3/4 Flasche Wein intus. Es tut mir Leid, dass ich ihr nichtmal im total zu gedröhnten Zustand vertrauen kann. Wir haben über Luke geredet. "Nachdem du dich von ihm getrennt hattest warst du wieder so wenig greifbar wie Davor. Wie so ein Heliumball, schwebend und ohne Ziel." - nur um sie mal zu zitieren.
Es tut mir Leid, dass ich dir nicht die Wahrheit gesagt hab, Ma.
Es tut mir Leid, dass keiner von euch mitgekriegt hat, wie schlecht es mir wirklich deswegen ging.
Es tut mir Leid, dass ich so eine schlechte Tochter und eine noch schlechtere Freundin bin.
Es tut mir Leid, dass ich mich so hasse.
Es tut mir Leid, dass ich nichts esse und es tut mir Leid, dass dass ich eine so egoistische schlechte Mutter bin.
Es tut mir Leid, dass ich gestern Abend wieder die kleine herzförmige Dose rausgeholt hab.
Es tut mir Leid, dass ich sie geöffnet habe und es tut mir Leid, dass kleine glitzernde metallstück rausgeholt zu haben.
Es tut mir Leid, dass ich mich nach 3 Jahren immer noch schneide und es tut mir Leid, dass ich es gestern Abend getan habe.
Aber vor allem tut es mir Leid, dass ich mir selber so Leid tue.
In
Alice.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen