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Sonntag, 14. Oktober 2012

Deine Form von Zuneigung.

Wenn ich am meisten zu sagen hab, hörn die wenigsten zu. 



Bin verwirrt. Ich weiß nicht was hier los ist, ich weiß nicht, warum es so ist, wie es ist. Henry kommt in die Klapse, wieder, weil er Drogen nimmt. Keine ahnung woher ich das weiß, aber an den Rest von Donnerstag abend kann ich mich bis jetzt nicht erinnern.
Gestern Abend war ich bei Luke. Er hat ein paar Leute zu sich eingeladen, suffen. Und ratet, wer da war: Lea. Keine Ahnung, warum ich da hingegangen bin, keine ahnung, was mit mir los ist. Und obwohl ich mich im allgemeinen fühle wie Dreck ist es einigermaßen gutgegangen. Ich bin nicht, wie erwartet tot umgefallen, als ich die Beiden zusammen gesehen hab. Lag eventuell auch daran, dass mir die ganze zeit dieser seltsame Blick aus Lukes Augen im Nacken lag. Er hat mir ein Bier aus dem Kühlschrank geholt, mir Kippen gedreht und sie mir mit diesem Kinderaugenblick hingehalten, obwohl er weiß, dass ich nicht rauche. Einmal stehe ich am Fenster mit dem Rücken zum Raum und er packt mich am Bein, will, dass ich mich umdrehe, ich ignoriere ihn einfach. Und einmal nimmt er meine Hand und drückt zu. Es tut weh, aber weniger, wegen der Körperlichkeiten. Mir wird schmerzlich wieder bewusst, warum wir nicht mehr zusammen sind. Als ich nachhause fahre ist meine Laune garnichtmal so übel.


Aber heute Morgen bin ich aufgewacht und wieder war da dieses Gefühl, einfach nur sterben zu wollen. Und von Gestern abend bleibt nicht außer ein kleiner Blauer Fleck und ein Kratzer auf der rechten Hand.


Ich Liebe dich.




In Liebe,
         Alice.

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