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Sonntag, 27. Mai 2012

Gestern Abend. Ich sitze in meinem Zimmer auf dem Bett, nur die Nachttischlampe an. Ich habe angefangen in dem paket, das zum großen teil aus werbung besteht rumzuwühlen. Das ham die mir in der Praxis gegeben. wird wahrscheinlich von irgendeiner Firma finaziert, die dementschprechend viel werbung da rein geklatscht haben. Was mir da zuletzt in die Hände fällt, ist eine Broschüre über Alkohol in der Schwangerschaft. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, bin perplex, dabei war das klar. Ich hab das die ganze zeit verdrängt. Aber bei jedem Wort, das ich lese über fehlbildungen und vor allem Geistiges zurückbleiben der Kinder steigen mir mehr Tränen in die Augen. Wie konnte ich das bitte nicht merken? Ich mache wir vorwürfe und zwar mehr, als irgendwer in meiner Nähe sich vorstellen kann oder will. Mir ist klar, dass ich schuld bin, wenn es Emma nicht gut geht. Und irgendwie muss ich versuchen, diesen Fehler wieder gut zu machen, das bin ich der Kleinen schuldig. Ich weiß nicht, ob ich wirklich nächstes Jahr einfach wieder mit Schule anfangen soll. Dann ist sie etwa 3 Monate alt. Das kann ich ihr eigentlich nicht zumuten. Wie auch immer, bin verwirrt.

Hab übrigens an der Blogvorstellung von Mel teilgenommen.


In Liebe,
       Alice.

2 Kommentare:

  1. Ist denn bereits klar, dass der Alkoholeinfluss Auswirkungen auf sie hatte?
    Ich drück euch beiden ganz fest die Daumen, dass alles sich zum Guten wendet!

    Lebensschriften.de

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  2. nene, äußerlich gibts da ja keine schäden. Aber ich hab halt angst, ob das irgendwie auf die psyche ging.

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