Es ist so leise, so unglaublich leise.
In jeder stimme, jeden stummen Lachen, jeder unendlichen Stille herscht dieses gehetzte.
Dieses Jagende, das schreiend hinter mir herrennt, aber vergeblich versucht mich zu erhaschen.
Kriegt mich nie, aber sitzt mir auf Ewig im Nacken.
Wird in seiner Stummheit immer lauter, kreischender, größer, schwärzer, schneller.
Es ist immer da, aber nie für mich sichtbar.
Es ist einfach nur unglaublich leise.
Never Enough.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Dienstag, 25. Juni 2013
Donnerstag, 20. Juni 2013
Dienstag, 11. Juni 2013
Hunger
Ich habe Hunger ständig und überall.
Aber die Waage sagt immer noch 44.8, liegt wahrscheinlich an der Pille.
Ich kann nicht mehr schreiben, weil ich nicht mehr denken kann.
Alles was in meinem Kopf ist, ist essen.
Hab ich hunger? Kann ich jetzt was essen? Nein, noch ein bisschen, Alice, komm schon.
Und weil ich nichts anderes denke schreibe ich auch nichts anderes.
1 Brötchen mit Käse und Rucola
2 Kugeln Himbeersorbet
1 Stück Pitabrot
1 Tasse Brühe
Alice.
Aber die Waage sagt immer noch 44.8, liegt wahrscheinlich an der Pille.
Ich kann nicht mehr schreiben, weil ich nicht mehr denken kann.
Alles was in meinem Kopf ist, ist essen.
Hab ich hunger? Kann ich jetzt was essen? Nein, noch ein bisschen, Alice, komm schon.
Und weil ich nichts anderes denke schreibe ich auch nichts anderes.
1 Brötchen mit Käse und Rucola
2 Kugeln Himbeersorbet
1 Stück Pitabrot
1 Tasse Brühe
Alice.
Sonntag, 14. April 2013
Sicherheit.
Henri ist aus seiner Klinik in Rheinland-pfalz abgehauen. Ist seit gestern Abend wieder in Berlin. Heute oder morgen treffe ich ihn.
Ich hab ihn so vermisst, aber eigentlich sollte er dort bleiben, in Sicherheit.
Ich hab mir solche Sorgen um ihn gemacht.
In Liebe,
Alice.
Ich hab ihn so vermisst, aber eigentlich sollte er dort bleiben, in Sicherheit.
Ich hab mir solche Sorgen um ihn gemacht.
In Liebe,
Alice.
Samstag, 6. April 2013
Karussel
Ich hab lange nicht geschrieben. Nicht, weil ich die Zeit nicht gehabt hätte.
Es ist nur einfach keine Motivation mehr da. Bin einfach zu müde, zu antriebslos, schlicht und ergreifend zu faul.
Ich mache keinen Sport mehr. Die Muskeln ekeln mich.
Das Fleisch ekelt mich, das Fett ekelt mich.
Ich will alles töten.
Die Gefühle,
die schwabbelige Schicht unter meiner Haut.
Will die Bewegungen Töten.
Das Mitgefühl.
Will alles töten, was mich zum Mensch macht.
Ich will nur noch Knochen sein, nur noch Hülle.
Will keine Weiblichkeit mehr, keine Brüste, keine Hüften.
Will nicht mehr bluten.
Ich will alles töten.
Ich wiege mich nichtmal mehr.
Die Zahl wird beinah egal, weil ich weiß, dass ich schon unter dem bin, was ich immer wollte.
Mein Gesicht, das ich immer so sehr gehasst habe, wird schmal.
Sieht nicht mehr aus wie ich.
Aber doch noch zu sehr nach mir.
Ich will die Sehnen sehen, die Adern.
Ich will alles töten.
So sein, wie der Spatz, der heute morgen auf unserem Balkon saß.
Einmal gezwitschert hat und dann weggeflogen ist. Einfach weggeflogen.
So sein, wie der Rauch meiner Zigarrette, die ,während ich ganz fasziniert dieses Vögelchen anstarrte, vor sich hinqualmte und auf den nächsten Zug wartete, der ihr das Leben nahm.
Ich will alles töten,
Ich will mich töten.
Alice.
Es ist nur einfach keine Motivation mehr da. Bin einfach zu müde, zu antriebslos, schlicht und ergreifend zu faul.
Ich mache keinen Sport mehr. Die Muskeln ekeln mich.
Das Fleisch ekelt mich, das Fett ekelt mich.
Ich will alles töten.
Die Gefühle,
die schwabbelige Schicht unter meiner Haut.
Will die Bewegungen Töten.
Das Mitgefühl.
Will alles töten, was mich zum Mensch macht.
Ich will nur noch Knochen sein, nur noch Hülle.
Will keine Weiblichkeit mehr, keine Brüste, keine Hüften.
Will nicht mehr bluten.
Ich will alles töten.
Ich wiege mich nichtmal mehr.
Die Zahl wird beinah egal, weil ich weiß, dass ich schon unter dem bin, was ich immer wollte.
Mein Gesicht, das ich immer so sehr gehasst habe, wird schmal.
Sieht nicht mehr aus wie ich.
Aber doch noch zu sehr nach mir.
Ich will die Sehnen sehen, die Adern.
Ich will alles töten.
So sein, wie der Spatz, der heute morgen auf unserem Balkon saß.
Einmal gezwitschert hat und dann weggeflogen ist. Einfach weggeflogen.
So sein, wie der Rauch meiner Zigarrette, die ,während ich ganz fasziniert dieses Vögelchen anstarrte, vor sich hinqualmte und auf den nächsten Zug wartete, der ihr das Leben nahm.
Ich will alles töten,
Ich will mich töten.
Alice.
Mittwoch, 3. April 2013
Sinnlos
Weiß nicht, was die Teile sollen, aber ich habe einen Blogaward bekommen von Mila.
Erstmal die Regeln, aber kennt ihr ja, denke ich.
1. Poste den Award in deinem Blog.
2. Bedanke dich bei dem Blogger, der dir diesen Award verliehen hat und poste ein Link von dessen Blog.
3. Nominiere 11 Blogger, von denen du denkst, dass sie diesen Award verdient haben und die weniger als 200 Leser haben.
4. Beantworte die 11 Fragen des Award-Verleihers und stelle deinen Nominierten 11 Fragen
5. Schreibe sieben Dinge über dich.
Und dann ihre Fragen:
Und meine Fragen an euch:1. Was ist das erste, was du nach dem Aufwachen heute gedacht hast?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung.
2. Was würdest du tun, wenn du noch eine Woche zu leben hättest?
Vermutlich überhaupt nichts.
3. Würdest du lieber fliegen können oder unsichtbar werden (also nur in den Situationen, wo du es willst)?
Unsichtbar, eindeutig.
4. Lieblingsbuch?
Es gibt viele tolle Bücher... Wir Kinder vom Bahnhof zoo, Der Joker, Der Steppenwolf... Ansonsten lese ich gerne Kafka.
5. Lieber Fahrradfahren oder laufen?
Kommt drauf an.
6. Was war das letzte Lied, das du gehört hast?
Keine Ahnung, irgendwas von Paradox.
7. Wo würdest du gerne mal hinfahren?
Mal wieder nach Schweden wär schön.
8. Weltverbessernwollen - Blödsinn oder Lebensziel?
Kommt drauf an wo man ansetzt.
9. Was ist deine schönste Erinnerung?
Ehrlich gesagt fallen mir grad nur recht unschöne Erinnerungen ein.
10. Was willst du im nächsten Jahr machen?
Ich bekomme eine eigene Wohnung. Will ich nicht, weiß ich.
11. Was schätzt du am meisten an deinen Freunden?
Ich hab eigentlich nicht sonderlich viele Freunde. Ich würd sie ehr Bekanntschaften nennen.
Und an denen schätze ich vor allem, dass man sie jederzeit Abends anrufen kann. Man hat halt immer irgendwen zum Saufen.
Jetzt noch die Sieben Dinge:
1. Ich bin nicht klein, ich bin winzig.
2. Ich mag deswegen und auch aus anderen Gründen hohe Schuhe.
3. Ich liebe Kochen.
4. Ich hasse Essen.
5. Wenn ich etwas esse wird mir meistens übel.
6. Einer meiner besten Freunde steht auf mich.
7. Ich habe meine ersten 7 Narben gezählt. 7 war irgendwie Perfekt.
Sorry, dass ich jetzt nicht so der freudige Award-Bekommer bin, aber ich finde das alles ein bisschen bescheuert. Deswegen werde ich den auch nicht weitergeben.
In Liebe,
Alice.
Erstmal die Regeln, aber kennt ihr ja, denke ich.
1. Poste den Award in deinem Blog.
2. Bedanke dich bei dem Blogger, der dir diesen Award verliehen hat und poste ein Link von dessen Blog.
3. Nominiere 11 Blogger, von denen du denkst, dass sie diesen Award verdient haben und die weniger als 200 Leser haben.
4. Beantworte die 11 Fragen des Award-Verleihers und stelle deinen Nominierten 11 Fragen
5. Schreibe sieben Dinge über dich.
Und dann ihre Fragen:
Und meine Fragen an euch:1. Was ist das erste, was du nach dem Aufwachen heute gedacht hast?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung.
2. Was würdest du tun, wenn du noch eine Woche zu leben hättest?
Vermutlich überhaupt nichts.
3. Würdest du lieber fliegen können oder unsichtbar werden (also nur in den Situationen, wo du es willst)?
Unsichtbar, eindeutig.
4. Lieblingsbuch?
Es gibt viele tolle Bücher... Wir Kinder vom Bahnhof zoo, Der Joker, Der Steppenwolf... Ansonsten lese ich gerne Kafka.
5. Lieber Fahrradfahren oder laufen?
Kommt drauf an.
6. Was war das letzte Lied, das du gehört hast?
Keine Ahnung, irgendwas von Paradox.
7. Wo würdest du gerne mal hinfahren?
Mal wieder nach Schweden wär schön.
8. Weltverbessernwollen - Blödsinn oder Lebensziel?
Kommt drauf an wo man ansetzt.
9. Was ist deine schönste Erinnerung?
Ehrlich gesagt fallen mir grad nur recht unschöne Erinnerungen ein.
10. Was willst du im nächsten Jahr machen?
Ich bekomme eine eigene Wohnung. Will ich nicht, weiß ich.
11. Was schätzt du am meisten an deinen Freunden?
Ich hab eigentlich nicht sonderlich viele Freunde. Ich würd sie ehr Bekanntschaften nennen.
Und an denen schätze ich vor allem, dass man sie jederzeit Abends anrufen kann. Man hat halt immer irgendwen zum Saufen.
Jetzt noch die Sieben Dinge:
1. Ich bin nicht klein, ich bin winzig.
2. Ich mag deswegen und auch aus anderen Gründen hohe Schuhe.
3. Ich liebe Kochen.
4. Ich hasse Essen.
5. Wenn ich etwas esse wird mir meistens übel.
6. Einer meiner besten Freunde steht auf mich.
7. Ich habe meine ersten 7 Narben gezählt. 7 war irgendwie Perfekt.
Sorry, dass ich jetzt nicht so der freudige Award-Bekommer bin, aber ich finde das alles ein bisschen bescheuert. Deswegen werde ich den auch nicht weitergeben.
In Liebe,
Alice.
Mittwoch, 20. März 2013
11 Gramm.
"Hey ich bins, Wie siehts aus? Kannst du hier vorbei kommen?"
"Ne sorry, aber mit nem Hunderter in der Gegend rumzurennen muss nicht sein..."
"Na okay, muss sowieso noch zum Kfo aber dann kann ich erst so um halb 6."
"Ja okay, dann ruf ich dich dann nochmal an."
Ich muss auf der hälfte der Treppen stehen bleiben, zu anstrengend. Warum muss Luke auch im 5. Stock wohnen? Oder ist es der 6.? Auf jeden fall ist es verdammt weit oben.
Er öffnet die Tür, ich gehe rein. Da sitzen zwei Typen rum, die ich nicht kenne.
Luke sieht mich an, als wollte er, dass ich an dem Gras verrecke.
Er setzt sich hin, ich klatsche die Kohle auf den Tisch.
Er sucht die schon abgepackten Tütchen raus, ich starre auf den Tisch.
Da liegt sein Schlüssel rum und ich hab kurzfristig das bedürfnis, mir das Teil in den Unterarm zu rammen.
"Alice? Aliiiiiiice! Hey!"
"Ähh sorry.. ich war kurz..."
Alle drei lachen.
Ich grinse.
Wichser.
Ich stecke das Gras ein, ist aber nicht so n geiler Kurs.
"Äh ja, ich muss dann auch schon wieder los.."
Der eine von den beiden Typen gibt mir noch ne Kippe und ich stolpere mehr oder weniger sicher in Richtung Tür, schließe seine Zimmertür.
Als ich mich umdrehe öffnet sich die Tür wieder mit einem Krachen und ich zucke zusammen.
Luke hält mir meinen IPod entgegen, den ich scheinbar bei ihm auf dem Tisch vergessen hab.
"Und viel Spaß mit dem Hunderter."
Luke grinst ironisch, es ist beinah als würde er mich auslachen.
Ich renne die Treppen runter, stehe hyperventilierend vor seiner Haustür.
Gehe ganz ruhig in Richtung Bus.
Er hat nunmal leider das beste Gras.
In Liebe,
Alice.
"Ne sorry, aber mit nem Hunderter in der Gegend rumzurennen muss nicht sein..."
"Na okay, muss sowieso noch zum Kfo aber dann kann ich erst so um halb 6."
"Ja okay, dann ruf ich dich dann nochmal an."
Ich muss auf der hälfte der Treppen stehen bleiben, zu anstrengend. Warum muss Luke auch im 5. Stock wohnen? Oder ist es der 6.? Auf jeden fall ist es verdammt weit oben.
Er öffnet die Tür, ich gehe rein. Da sitzen zwei Typen rum, die ich nicht kenne.
Luke sieht mich an, als wollte er, dass ich an dem Gras verrecke.
Er setzt sich hin, ich klatsche die Kohle auf den Tisch.
Er sucht die schon abgepackten Tütchen raus, ich starre auf den Tisch.
Da liegt sein Schlüssel rum und ich hab kurzfristig das bedürfnis, mir das Teil in den Unterarm zu rammen.
"Alice? Aliiiiiiice! Hey!"
"Ähh sorry.. ich war kurz..."
Alle drei lachen.
Ich grinse.
Wichser.
Ich stecke das Gras ein, ist aber nicht so n geiler Kurs.
"Äh ja, ich muss dann auch schon wieder los.."
Der eine von den beiden Typen gibt mir noch ne Kippe und ich stolpere mehr oder weniger sicher in Richtung Tür, schließe seine Zimmertür.
Als ich mich umdrehe öffnet sich die Tür wieder mit einem Krachen und ich zucke zusammen.
Luke hält mir meinen IPod entgegen, den ich scheinbar bei ihm auf dem Tisch vergessen hab.
"Und viel Spaß mit dem Hunderter."
Luke grinst ironisch, es ist beinah als würde er mich auslachen.
Ich renne die Treppen runter, stehe hyperventilierend vor seiner Haustür.
Gehe ganz ruhig in Richtung Bus.
Er hat nunmal leider das beste Gras.
In Liebe,
Alice.
Montag, 25. Februar 2013
Namenlos
Die Sohlen meiner Leoparden-Schuhe zerstäuben den nicht mehr ganz frischen Schnee, der in leichtem beige auf dem Kopfsteinpflaster liegt. Die Spinnen verkriechen sich in den Ärmeln meiner blauen Jacke, als wären sie Nester. Blassgrauer Himmel mit schwarzen Ästen, die sich wie Arme in meine Sicht schieben.
Mein Zahnfleisch fängt an, zu bluten.
Es lässt tiefrote Perlen auf die Schlange tropfen, die ausnahmsweise leblos in ihrer Höhle aus Zähnen liegt.
Ich lasse das Licht über die Straße gleiten, das schwach aus den Fenstern scheint.
Blassgraue Schatten mit schwarzen Umrissen, die sich durch die Sicht schieben.
Der Gedanke an noch einen Tag & noch eine Nacht lässt das Licht verschwimmen. Der Gedanke an die letzten Tage & Nächte ist, wie die Musik aus meinen Kopfhörern.
Ich höre auf, die Tage voneinander zu unterscheiden.
Ich höre auf, etwas zu wollen - irgendwas zu wollen.
Und heute ist so ein Tag an dem ich fast schon aufhöre zu sein.
Was ist in einer Sekunde, einer Minute, einer Stunde?
Ich stehe auf dem dunkelgrauen Bahngleis.
Was ist dieser eine Schritt?
Und die Neugier mischt sich mit Selbsthass & das Ergebnis wächst stetig drastisch, denn zwei Faktoren sind schließlich immer mehr, als die Summe beider.
Was sind 30 cm?
Die Reste von Streusteinchen knirschen unter den Plateau Sohlen.
Als die Augen aus leuchtendem Glas fast schon die Schatten unter den Fenstern sehen können und ich diese schließe, gehe ich den Schritt.
Wieder knirschen.
Dann öffne ich.
Erst die Fenster, dann die Türen.
Und steige ein, wie jeden Morgen. Lasse geschehen, wie jeden Morgen. Höre das gleiche Lied, wie jeden Morgen.
Ich bin, was ich gestern war.
Was war ich gestern?
Jeder Tag ist ein anderer und gleicht Vorigen trotzdem bis ins kleinste Detail.
Nur die Details sind jedes mal andere.
Mein Zahnfleisch fängt an, zu bluten.
Es lässt tiefrote Perlen auf die Schlange tropfen, die ausnahmsweise leblos in ihrer Höhle aus Zähnen liegt.
Ich lasse das Licht über die Straße gleiten, das schwach aus den Fenstern scheint.
Blassgraue Schatten mit schwarzen Umrissen, die sich durch die Sicht schieben.
Der Gedanke an noch einen Tag & noch eine Nacht lässt das Licht verschwimmen. Der Gedanke an die letzten Tage & Nächte ist, wie die Musik aus meinen Kopfhörern.
Ich höre auf, die Tage voneinander zu unterscheiden.
Ich höre auf, etwas zu wollen - irgendwas zu wollen.
Und heute ist so ein Tag an dem ich fast schon aufhöre zu sein.
Was ist in einer Sekunde, einer Minute, einer Stunde?
Ich stehe auf dem dunkelgrauen Bahngleis.
Was ist dieser eine Schritt?
Und die Neugier mischt sich mit Selbsthass & das Ergebnis wächst stetig drastisch, denn zwei Faktoren sind schließlich immer mehr, als die Summe beider.
Was sind 30 cm?
Die Reste von Streusteinchen knirschen unter den Plateau Sohlen.
Als die Augen aus leuchtendem Glas fast schon die Schatten unter den Fenstern sehen können und ich diese schließe, gehe ich den Schritt.
Wieder knirschen.
Dann öffne ich.
Erst die Fenster, dann die Türen.
Und steige ein, wie jeden Morgen. Lasse geschehen, wie jeden Morgen. Höre das gleiche Lied, wie jeden Morgen.
Ich bin, was ich gestern war.
Was war ich gestern?
Jeder Tag ist ein anderer und gleicht Vorigen trotzdem bis ins kleinste Detail.
Nur die Details sind jedes mal andere.
Dienstag, 19. Februar 2013
Schattenboxen
Ich bin
ein Ungeheuer
mit weißen Knöcheln,
Handgelenken,
Spinnenfingern,
glänzendem Glas.
Mit roten Fäden
auf den Beinen,
die sich einzig
konstant durch mein Leben ziehen.
Das Porzellan zerbrich
jedes mal auf's neue.
Und zeigt
den Tischkanten meiner Zweifel:
Sie sind wieder
zu hoch.
Will blasser,
will spitzer,
will zerbrechlicher
sein.
ein Ungeheuer
mit weißen Knöcheln,
Handgelenken,
Spinnenfingern,
glänzendem Glas.
Mit roten Fäden
auf den Beinen,
die sich einzig
konstant durch mein Leben ziehen.
Das Porzellan zerbrich
jedes mal auf's neue.
Und zeigt
den Tischkanten meiner Zweifel:
Sie sind wieder
zu hoch.
Will blasser,
will spitzer,
will zerbrechlicher
sein.
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